Weidenfarbe und ihre Entstehung

weiße / geschälte Weide

weise Weiden zum Flechten
weiße / geschälte Weide

 

Im Frühjahr werden die Weidenruten in 10 - 15 cm tiefes Wasser eingestellt, bis sie zu treiben beginnen. Dann lässt sich die Rinde, relativ leicht mit der manuell mit Schälklemme oder maschinell vom Holz lösen. Anschließend werden die Weiden getrocknet und gelagert.

 

braune / gesottene Weide

braune Weide, rote Weide, gesottene Weide
braune / gesottene Weide

 

Diese sind von rotbrauner Farbe. Sie werden mit der Rinde gekocht, mit kaltem Wasser abgeschreckt, geschält, an der Sonne getrocknet und anschließend gelagert. Die rotbraune Farbe erhalten sie durch die in der Rinde enthaltene Gerbsäure (Salicil).

 

schwarze Weide

schwarze, nicht gefärbte Weide, doppelt gekochte Weide
schwarze Weide

 

Die sogenannte „schwarze Weide“, hat einen dunkelbraunen bis schwarz glänzenden Farbton.

Dieser entsteht genauso, wie bei der „braunen / gesottenen Weide“ durch das Kochen im Siedekessel. Allerdings wird die schwarze Weide zweimal gekocht.